Alpe Devero, Sonne, Schnee, zauberhafte Landschaften und Pisten die für jeden Schwierigkeitsgrad geeignet sind, ein unangefochtenes Reich für Liebhaber des Snowboards, des Freeride und des Tiefschneefahrens.
Den Devero an einem warmen Frühlingstag zu entdecken ist ein wirkliches Glück, so wie ich und Giancarlo es an einem Samstag am 3. April hatten.
Der Wecker klingelte ziemlich früh um das Valle Divedro zu erreichen wo Patrizia auf uns wartet. Auch Alessia ist bereit, sie ist aufgeregt weil sie das erste Mal mit dem Sessellift fährt. Wir lassen Domodossola hinter uns und biegen in die Schnellstrasse des Simplons ein und fahren an der Ausfahrt Crodo für die Valli Antigorio – Divedro – Formazza raus. Als wir Baceno erreicht haben biegen wir nach links in Richtung Alpe Devero und wir fahren in die Berge hoch. Eine sehr schöne Panoramastrasse die in eine der schönsten Talebenen unserer Alpen einmündet. Auf dem Devero zahlt man den Parkplatz, 5 Euro für den ganzen Tag, aber der Betriebsangehörige informiert uns sofort, das beim Kauf des Skipasses die Kosten des Parktickets zurückerstattet werden.
So kommen wir auf dem Devero an und parken in der Tiefgarage. Da das Wetter heute sehr schön ist gibt es viele die heute entschieden haben ein paar Stunden auf dem Schnee zu verbringen. Nicht nur Abfahrtsskilauf, aber auch Snowboard, mit Skischuhen und Pelli.
Es ist natürlich Langlauf möglich: auf dem Devero gibt es einen Ring der gute 6,5 km lang ist und der sich durch die Ebene des Deveros schlängelt und die Häuser des charakteristischen Dorfes umsäumt.
Die Ortschaft wird auf besondere Weise von den Liebhabern des Tiefschneefahrens geliebt und bei der Einmündung des Ortes finden wir tatsächlich sofort eine Vorrichtung um die Ausrüstung des Arva (Lawinensuchgerät) zu kontrollieren: die Sicherheit geht vor alles!
Wir kommen an die Kasse wo Patrizia auf uns wartet, die auf dem Devero die die Seilbahnen und Skilifte betreibt. Sie passt auf Alessia auf und begleitet sie zum Skiverleih um die Ausrüstung abzuholen. Außer den Skiern, kann man auch Snowboards, Skischuhe, Schlitten und Snowdisks ausleihen.
Da kommt auch Paolo, Lehrer der Skischule des Devero, und wir sind bereit loszufahren.
Wir erreichen den Sessellift des Monte Cazzola 1, der uns von 1639 Meter Höhe bis zu 1924 Metern bringt, Abfahrtspunkt anderer Aufstiegsanlagen. Wir lassen Alessia beim Lehrer um ihre Skistunde auszuführen und wir gehen in Begleitung von Mattia auf die Suche nach dem Skigebiet.
Auf dem Devero gibt es 3 Skilifte die den Gipfel des Monte Cazzola erreichen: man fährt Ski bis zu einer Höhe von 2.212 Metern auf 4 gestampften Pisten, von einer Länge von 8 km und zu unendlichen Strecken zum Tiefschneefahren zwischen den Wäldern.
Wir entscheiden uns sofort den höchsten Punkt des Gebiets zu erreichen und steigen in den Sessellift Cazzola II ein und fahren bis zu einer Höhe von 2.062 Metern hoch. Wir kommen auf die Spitze des Monte Cazzola an, hier sind es 2.212 Meter und fahren entlang der Piste Locciaronda runter. Es ist eine rote Piste die 1 km lang ist, von der aus man ein unglaubliches Panorama genießen kann, dass von den Bergen eingerahmt ist.
Wir fahren auf 2.062 Metern runter und münden in die Piste der Camosci Lunghi. Es ist eine blaue Piste, die eineinhalb Kilometer lang ist. Der Schnee ist noch sehr schön, mehlartig, und die Atmosphäre ist fröhlich. Hier gibt es viele Kinder und Jugendliche mit Snowboards und Fahrrädern, mit denen sie sich auf die Pisten lancieren. Sie stellen sich im Entwicklungsstadium zur Schau, aber sie sind alle sehr manierlich und respektieren die anderen Skifahrer.
Mattia erklärt uns das der Devero Jambo Park sehr besucht ist und gut für Entwicklungsstadien und Sprünge aller Art ausgestattet ist.
Wir münden in die rote Piste Cazzola ein die gute 2, 5 km von hier entfernt ist, und kommen zur Ebene des Devero zurück, bereit im Sessellift wieder hoch zu fahren.
Und so kehren wir noch einmal zur Spitze des Monte Cazzola zurück, wo wir auf eine kleine Gruppe von Frauen treffen: Oma, Tochter, Nichte und Freundin. Sie kommen aus Intra und haben den Devero für diesen wunderschönen Tag im Saisonende gewählt.
Wir steigen noch weiter hinab und entscheiden uns entlang der Piste Menta wieder zurück zu fahren, die mir zwei Mauern schenkt die nicht zum lachen sind.
Mit meiner üblichen Ruhe überwinde ich die Schwierigkeiten während Mattia, der praktisch auf den Skiern geboren ist, geduldig auf mich wartet.
Wir kommen an die Bar Seggiovia an und mir kommt ein sympathisches Hündchen entgegen dass besonders spielfreudig ist.
Mattia kehrt an die Kasse zurück und ich fahre zu Patrizia und Alessia an die Bar.
Direkt an der Piste und an der Abfahrt des Sessellifts gelegen, ist es das Lieblingslokal für einen schnellen Snack oder ein Mittagessen nach einer Skifahrt, vielleicht sogar auf der Solariumterrasse einzunehmen. Der Alpe Devero wird noch am nächsten Wochenende geöffnet sein, dann schließt die Saison 2009. Es lohnt sich wirklich eine Skifahrt an Ostern einzuplanen.
Miria, Community Manager







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