Ein Besuch auf dem Monte Mesma: Glaube Natur und Kontemplation

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Die Zeit und den frenetischen Rhythmus des Lebens verlangsamen, in ein natürlich ruhiges und behagliches Ambiente eintauchen, den inneren Frieden wieder finden und sich im Lächeln der Franziskaner Pater spiegeln. Die Hügel um den Ortasee sind Orte der Franziskaner, und die Verehrung dieses Heiligen ist ersichtlich in den Kirchen, in den Oratorien, auf dem Sacro Monte und im Konvent auf dem Monte Mesma, die ihm gewidmet wurden.
Letzteres, Ziel für Pilger, dass sicherlich weniger bekannt ist als der berühmte Sacro Monte der über Orta San Giulio liegt, ist er dennoch ein Ort wo die Suggestion der Schönheit sich mit der Geschichte, der Kultur und den Glauben vereint.

Er erhebt sich auf dem Monte Mesma der 576 Meter hoch ist, und von dem aus man einen nicht enden wollenden Blick auf die piemontesische und lombardische Ebene hat - an besonders klaren Tagen ist es möglich Mailand zu erkennen.
Wir befinden uns in der Gemeinde Ameno, im Landkreis Novara: auf dem Berg ragt eine Kirche und ein Kloster empor, wo die Franziskaner Mönche leben, die die Tore für die Besucher öffnen und sie mit Wärme einladen ihr „Zuhause“ zu besichtigen.

Das Konvent hat eine rechteckige Form und ist zur Hälfte geteilt und von zwei gepflasterten Kreuzgängen begrenzt, die miteinander verbunden sind, und von Säulengängen aus Granit von Alzo umgeben sind. Im oberen Stockwerk kann man Zellen finden, die alle einen Blick ins Äußere des Konvents haben, und auf dessen sich ununterbrochenen Gänge schlängeln.
Das Wasser war im 16. Jahrhundert ein kostbares Gut und die Franziskaner versuchten das Regenwasser zu sammeln: die Sammlung erfolgte im ersten Kloster durch geeignete Kanäle von denen es durch Sand- und Kohlefilter floss, erhielt man es gereinigt im zweiten Kloster in einer Zisterne, die am Ende eine charakteristische Konstruktion in Form eines kleinen Tempels hatte.

Die zwei Kloster die von der Zisterne dominiert sind, sind sehr ordentlich und mit Blumen und Pflanzen verschönert worden, und die Wände sind mit Holzstatuten und Sonnenuhren geschmückt.

Ein anderes Werk das die Neugier der Besucher anzieht ist der „Stufone“ (großer Ofen), der 1727 mit schwarzem Stein aus Oira realisiert wurde und der das Wappen der Franziskaner eingemeißelt hat.

Entlang der Gänge auf dem oberen Stockwerk kann man verschiedene Gemälde bewundern: von vielen das von dem Maler Valentino Lucca der die Umarmung zwischen San Franziskus und San Domenico darstellt.

Außerhalb des Klosters gibt es einen großen Rasen und einen üppigen Gemüsegarten der großzügig Früchte schenkt.

Die Kirche die an das Konvent angrenzt, ist dem Heiligen Franziskus gewidmet. Im Kloster lebt eine diskrete Gemeinschaft von Franziskaner Mönchen die zahlreiche Pastorale Aktivitäten weiterführen, vom Empfang bis zur Verkündigung des Evangeliums.

Im Konvent des Monte Mesma ist es möglich zu übernachten, als spiritueller Rückzug oder um einfach den Stecker aus dem Alltagsleben herauszuziehen und ein paar Tage den Rhythmen der Franziskaner Gemeinschaft zu folgen.
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